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Rotmilan


(Foto zur Verfügung gestellt von www.baerbels-naturfoto.de. Besten Dank)

Der Rotmilan ist nach dem Bartgeier und dem Steinadler der heimische Greifvogel mit der grössten Flügelspannweite. Vom nahe verwandten Schwarzmilan kann man ihn an der allgemein eher rötlichen statt düsterbraunen Färbung von Unterseite und Schwanz und am stärker gegabelten Schwanz unterscheiden. Wenn Landwirte ihre Wiesen mähen, wirkt dies wie ein Magnet auf Rotmilane. Sie versammeln sich oft in grossen Gruppen über den frisch gemähten Wiesen und suchen dort nach verletzten Kleintieren.

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Geschichte

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Rotmilan Miro – Herrscher über dem Zaubermoos

Hoch über dem Zaubermoosboden lebt jemand Wunderbarer, genauer gesagt zwischen den Baumkronen der uralten Bäume. Dort wohnt ein sehr grosser Vogel, ein Rotmilan namens Miro. Seine Flügel sind schön und gross und er gleitet voller Stolz und Eleganz zwischen den Bäumen hindurch. Seine Augen sehen so gut, dass er auch die Kleinsten im Moos, also auch die Mäuse und sogar die Käfer sehen kann. Gemeinsam mit den ältesten Bäumen des Zaubermooses wacht der Rotmilan still und leise über die Tiere und die Bäume. Ihm allein gehören der Himmel, die Sterne und der Mond.

Regelmässig fliegt Miro weg vom Zaubermoos. Unter den Eichhörnchen erzählt man sich, dass er zu den Menschen fliegt, weil er ihnen etwas Wichtiges zeigen möchte. So glauben die Tiere im Zaubermoos auch, dass Miro ihre Verbindung zu den Menschen ist. Die Zaubermoostiere sehen nur ganz selten einen Menschen, deshalb sind sie ganz aufgeregt, wenn sie daran denken, dass Miro die Menschen besuchen geht.

Eines Tages ist es wieder soweit und Miro fliegt weg. Er fliegt sehr lange und sehr weit bis es immer lauter und lauter wird. In der Ferne kann er schon die Motorengeräusche von schnell fahrenden Autos hören und bald ist Miro da, über einer der vielen Autobahnen, die das Land der Menschen durchkreuzen. Von oben sehen die Strassen aus wie das pulsierende Leben auf Erden. Wie immer dreht Miro grosse Kreise über den Strassen, bevor er sich auf einen Zaunpfosten neben der Autobahn setzt. Stolz und ruhig sitzt er da. Die meisten Autofahrer bemerken Miro nicht. Sie haben keine Zeit und müssen schnell von einem Ort zum anderen. Miro aber lässt sich nicht täuschen und erträgt geduldig die lärmenden Strassen. Er hofft, dass er eines Tages von einem Menschen gesehen wird. Wer ihn sieht und ihm zuhört, versteht auch die Botschaft, die er überbringt. Miro erzählt, dass es ein Zaubermoos gibt und dort viele kleine und grosse Tiere und uralte Bäume leben, die beschützt werden müssen.

Vielleicht hast du Glück und siehst Miro eines Tages am Himmel kreisen oder du siehst ihn auf einem Zaunpfosten sitzen. Dann schliesse die Augen und denke daran, dass der Zaubermoos ganz wunderbar ist und beschützt werden muss.

Vielleicht siehst du dann auch die Tiere des Zaubermooses – zum Beispiel Herrn Igel, der keinen Namen will, die Goldammer Gini, das Reh Rubi oder das Eichhörnchen Emil. Und du wirst auch sehen, dass es deine Freunde sind. Man darf sie nicht vergessen - die Tiere des Zaubermooses. Trage ihnen Sorge und du wirst glücklich sein ...

... für die grossen und kleinen Kinder dieser Welt ...

von Emma B. Mara

Verein Sternschnuppe
(c) Verein Sternschnuppe für Mensch und Tier
Homepage: www.sternschnuppe-mensch-und-tier.ch
E-Mail:
für die Gemeinde Wauwil. Wir danken herzlich!

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