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Willkommen am Wauwiler Bänkliweg


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Kiebitz


(Foto zur Verfügung gestellt von www.baerbels-naturfoto.de. Besten Dank)

Die Wauwiler Ebene ist das wichtigste Brutgebiet des Kiebitz in der ganzen Schweiz. Bis zu 60 Paare zogen hier in den letzten Jahren jeweils ihre Jungen auf. Da der Kiebitz am Boden brütet, gehen ungeschützte Nester durch Landwirtschaftsmaschinen oft verloren. Deshalb arbeitet die Vogelwarte mit Bewirtschaftern zusammen. Die Nester werden markiert, so dass sie bei der Bewirtschaftung nicht überfahren werden. Auch Beutegreifer, wie Füchse, führen zu zahlreichen Brutverlusten. Aus diesen Gründen werden die Felder, in denen der Kiebitz brütet in der Wauwiler Ebene mit Elektrozäunen abgesichert.

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Geschichte

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Verein Sternschnuppe

Die Katze Schnurrli-Stracks und Kiebitz Kiko

Schurrli-Stracks wohnt in einem alten Haus am Rand des Zaubermooses. Das Haus hat grüne Holzläden und die Fenster hängen schräg. Schon seit vielen Jahren lebt Schnurrli-Stracks mit Onkel Jakob in diesem Haus. Vor langer Zeit lief Schnurrli-Stracks schnurstracks in das Haus von Onkel Jakob, deshalb trägt sie jetzt auch diesen Namen.

Onkel Jakob sitzt häufig in seinem Schaukelstuhl auf der Veranda, eingewickelt in eine dicke Decke. Im Winter bewundert er die Schneeflocken und im Sommer die vielen Bienen, Schmetterlinge, und Ameisen. Allerdings braucht Onkel Jakob für seine Beobachtungen in der Wiese ein Monokel. Es rutscht ihm immer wieder von der Nase, aber das stört ihn nicht. Oft legt sich Schnurrli-Stracks neben Onkel Jakob auf die Veranda. Manchmal kommt Kiebitz Kiko vorbei und setzt sich auf die Schulter von Onkel Jakob. Schnurrli Stracks und Kiebitz Kiko haben so viel Zeit im Garten von Onkel Jakob verbracht, dass sie dicke Freunde geworden sind.

Weil Onkel Jakob schon ein sehr hohes Alter hat und keine Ausflüge mehr machen kann, geht Schnurrli-Stracks häufig alleine mit Kiebitz Kiko ins Zaubermoos. Manchmal jagt Schnurrli-Stracks dann die kleinen Mäuse. Die Zaubermoosmäuse erschrecken immer ein bisschen. Stups, die Spitzmaus, konnte einmal gerade noch rechtzeitig in das Erdgeschoss der alten Eiche flüchten. Wer weiss, was alles hätte passieren können! Manchmal liegt Schurrli-Stracks auf der Lauer. Dann ärgert sie die Moosmäuse im Zaubermoos und rennt ihnen nach. Die Zaubermoosmäuse schlossen sich darum auch schon zu einem Mäuse-Rat zusammen. Sie berieten wie man Schnurrli-Stracks auf eine falsche Fährte führen könnte. Willi, die Moosmaus, hatte einen mäusemutigen Plan. Er meinte, man kann den Kopf einfach in die Erde stecken und Schnurrli-Stracks sieht die Mäuse dann nicht mehr. Einstein, die älteste Moosmaus im Rat, schüttelte den Kopf und erklärte Willi, dass das gefährlich ist. Seit Willi eine Zaubernuss gegessen hatte, verstanden die anderen Mäuse seine Ideen nicht mehr. Willi ist das aber egal. Er steckt einfach immer seinen Kopf in die Erde, wenn er ein Problem lösen möchte.

Meistens können die Mäuse noch rechtzeitig in ihre Wohnungen flüchten, wenn Schnurrli-Stracks kommt. Sie wissen, dass Schnurrli-Stracks immer von Kiebitz Kiko begleitet wird. Kiko erkennt man am Himmel schon von weit her, weil er eine aussergewöhnlich schöne zweizipflige Haube und metallisch grün-grau schimmernde Federn trägt. Dann ist auch Schnurrli-Stracks unterwegs ins Zaubermoos und die Mäuse wissen, dass sie aufpassen müssen.

Im Herbst werden die Tage im Zaubermoos immer kürzer und die Nächte immer länger. Bald beginnt die Winterzeit. Die Blätter der Zaubermoosbäume verwandeln sich auf wundersame Weise in grosse Kristalle. Sie funkeln regenbogenfarbig in der Nacht, sobald der Mond darauf scheint. Schnurrli-Stracks streift in dieser Zeit nur selten durchs Moos. Und auch Kiebitz Kiko reist in der kalten Zeit immer in ein fernes Land zur Überwinterung. Die Mäuse schlafen tief und es gibt nicht mehr viel zu jagen. Dann, wenn alles schläft, wachen nur noch die ältesten Bäume des Zaubermooses über die Erdenzeit und funkeln mit ihren Kristallen um die Wette.

Wenn man im Winter durchs Moos läuft, dann hört man vielleicht das leise Schnarchen der Spitzmaus Stups oder das Grummeln des Bären Brumm. Vielleicht hört man aber nichts, weil eine grosse Schneedecke alle Töne verschluckt. Dann weißt du, dass das Moos voller Zauber ist. Die Tiere schlafen, damit sie im Frühling wieder zum Leben erwachen, neue Moosgeheimnisse entdecken und sich auf das grosse Jahresfest der Zaubermoostiere freuen können ...

...für die grossen und kleinen Kinder dieser Welt ...

von Emma B. Mara

Verein Sternschnuppe
(c) Verein Sternschnuppe für Mensch und Tier
Homepage: www.sternschnuppe-mensch-und-tier.ch
E-Mail:
für die Gemeinde Wauwil. Wir danken herzlich!

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