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Waldohreule


(Foto zur Verfügung gestellt von www.baerbels-naturfoto.de. Besten Dank)

Die Waldohreule jagt in der Nacht auf lautlosen Schwingen nach Mäusen. Sie patroulliert dabei entlang von Altgrasstreifen, welche sie in den extensiv genutzten Wiesen im Wauwilermoos reichlich findet. Ein Nest baut sie nicht, vielmehr benutzt sie meist alte Krähennester um darin ihre Eier zu legen. Die weissflaumigen Jungen machen im Juni mit fiependen Bettelrufen auf sich aufmerksam.

 

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Spitzmaus Stups und die weise Waldohreule Elsa

In einem fernen Land zu einer unbestimmten Zeit in der Nacht, als der Himmel voller kleiner Wolken hing, kam die Spitzmaus Stups auf die Welt. In dieser Nacht tanzten viele Wolken um den Mond. Daran erinnert sich Stups gar nicht mehr so genau, aber sie weiss noch, dass sie mit ihren Geschwistern die Höhle teilte und in weiter Ferne die Waldohreule Elsa hörte.

Nach wenigen Tagen wurde es den Mäuse-Geschwistern langweilig in der kleinen Höhle. Da hörten sie plötzlich von zwei Käfern, wie abenteuerlich doch die Welt da draussen ist. Schon bald streckten sie alle drei die Nase raus. Die Mäuse-Geschwister wollten unbedingt die Welt sehen und riechen. Stups entschied sich schon am ersten Tag soweit zu laufen, wie ihre kleinen Füsse sie tragen konnten. Leider war das nicht gerade weit. Sie musste schon beim zweiten Strauch eine Pause einlegen. In der Nacht setzte sich die kleine Maus auf einen Hügel und fragte den grössten Stern am Himmel um Rat. Was konnte sie nur machen, um möglichst viel von der Welt zu sehen und zu riechen? Der Stern hatte eine Idee und erzählte Stups vom Wind. Noch am gleichen Abend wehte der Wind durch die Nacht. Da fragte Stups den Wind, ob er helfen könnte. Der Wind freute sich über diese neugierige Spitzmaus und so kam es, dass sie sehr gute Freunde wurden. Der Wind half Stups schneller voran zu kommen. Nicht, dass Stups etwa im Wind fliegen konnte, nein, aber der Wind schob die kleine Maus voran. Stups wurde vom Wind durch die Wüste geschoben, durch viele Wälder und sogar durch eine Stadt. Dabei lernte die Spitzmaus mindestens tausendundeinen Geruch kennen.

Eines Tages begann der Wind von all den schönen Orten dieser Welt zu erzählen. Er erzählte, dass er einst durch das Fell der Eisbären wehte, mit kleinen Käfern durch den Sand wirbelte, über die weiten Steppen dieser Erde flog, in Städten zwischen rauchenden Kaminen durchpfiff, Wellen über den Meeren schlug und mit den Delfinen durch die Luft tanzte! Der Wind aber wehte auch schon durch das Zaubermoos. Davon erzählen wollte er aber nicht sofort. Denn von den Zaubermoosbäumen wusste er, dass der Zaubermoos immer ein bisschen schrumpft, wenn man über ihn spricht. Eines Tages war es soweit und der Wind wusste, dass die Zeit gekommen war. Er erzählte der kleinen Spitzmaus vom Geheimnis des Zaubermooses und den Tieren, die dort lebten. Und so kam es, dass er von der weisen Waldohreule Elsa, die immer einen Rat wusste und vom wichtigen Marienkäfer Puck erzählte. Puck habe mittlerweile nur noch einen Punkt auf dem Rücken und das Eichhörnchen Emil suche immer nach einem guten Versteck für die Tannenzapfen. Stups gefielen die Erzählungen über das Zaubermoos so gut, dass er aus dem Staunen gar nicht mehr herauskam. Der Wind aber war zu müde, um der kleinen Spitzmaus den langen geheimnisvollen Weg zum Zaubermoos zu zeigen. Es war an der Zeit für Stups, sich alleine auf den Weg zu machen. Sie verabschiedete sich mit einem kleinen Spitzmaus-Tanz und sie versprachen beide, sich in zehn Mäusejahren wieder an der gleichen Stelle zu treffen. Dann lief Stups los, immer der Nase nach.

Eines Tages traf Stups zufällig die Waldohreule Elsa. Stups streckte sich so gut er eben konnte in den Himmel und fragte die Waldohreule nach dem Weg zum Zaubermoos. Elsa musterte ihn genau und entschied, dass der Zaubermoos unbedingt eine Spitzmaus braucht, die von den Gerüchen dieser Welt erzählen kann. Also flog sie voraus und zeigte der kleinen Maus den Weg. Stups rannte wie verrückt hinter der Waldohreule Elsa her und nach langer Reise kamen sie beide im geheimnisvollen Zaubermoos an.

Das Tor zum Eingang des Mooses wurde von einer uralten knorrigen Eiche bewacht. Sie erwartete Stups schon. Marienkäfer Puck überbrachte ihr nämlich bereits vor Tagen die Nachricht, dass Stups sich auf dem Weg zum Zaubermoos befand. Mit ihren unzähligen Jahren war die Eiche sehr weise und freundlich. Da sie Stups auf Anhieb sehr mochte, bot sie der kleinen Maus eine Höhle im Erdgeschoss ihres Stammes als Mäusewohnung an. Stups freute sich so sehr darüber und wurde vor Stolz gerade ein bisschen grösser.

Und so begann das Leben der kleinen Spitzmaus im Zaubermoos. Die Mäusetage sind seitdem sehr aufregend. Stups geht meistens seiner liebsten Aufgabe nach. Er fängt die verschiedenen Gerüche im Moos ein und erzählt den Zaubermoostieren davon. Einige von ihnen haben nämlich keine sehr gute Nase. Sie sind froh, dass Stups alles über die Gerüche dieser Welt erzählen kann. Aufregung herrscht bei Stups und den Mäusen im Moos aber dann, wenn die Katze Schnurrli-Stracks einen Ausflug ins Zaubermoos unternimmt ...

... für die grossen und kleinen Kinder dieser Welt ...

von Emma B. Mara

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(c) Verein Sternschnuppe für Mensch und Tier
Homepage: www.sternschnuppe-mensch-und-tier.ch
E-Mail:
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