120 Hochstämmer mehr am Santenberg

Mit einer Baum- und Heckenpflanz-Aktion wurde die ökologische Vernetzung in Wauwil und Egolzwil weiter gefördert.

Was wäre unsere Landschaft ohne Hecken und Bäume? Sie geben ihr doch ein besonderes Gepräge. Aber noch mehr, solche Pflanzen sind vor allem auch wichtig für die Oekologie und für Kleintiere.

Spontane Bereitschaft mehrerer Bauern

Verschiedene Bauern erklärten sich bereit und echt interessiert, Obstgärten aufzuwerten durch Nachpflanzungen und neue Hecken anzulegen. Rund 110 Obst-Hochstämmer (etwa zur Hälfte Apfelbäume, ferner Birnen-, Kirschen-, Zwetschgen- sowie Quitten- und Baumnussbäume), aber auch 10 Einzelbäume (Traubeneichen, Feldahorn, Wildkirschen, Linden und eine Trauerweide) wurden ausgepflanzt. Bei neuen Hecken fanden rund 250 Sträucher ihren Platz.

Erwachsene und Jugendliche halfen tüchtig mit

Gegen zwanzig Erwachsene und einige Kinder ergriffen Schaufel und andere Hilfsmittel für diese eintägige Pflanzaktion auf insgesamt 15 Bauernbetrieben. Dabei waren unter anderem Mitglieder der Navo, des aktiven Wauwil und aus beiden Gemeinderäten Egolzwil und Wauwil. Trotz nasskaltem Beginn am frühen Vormittag war eine gute Stimmung, zumal sich gegen die Mittagszeit auch noch Sonnenstrahlen das Werken erträglicher machten. Die beiden Pflanzgruppen erhielten fachmännische Anleitungen durch Kreisförster Bruno Röösli (Wauwil) und Navo-Präsident Franz-Xaver Kaufmann (Egolzwil). In verdankenswerter Art unterstützen beide Gemeinden auch die diesjährige Pflanzaktion: ein löblicher Beitrag für die ökologische Vernetzung der hiesigen Lebensräume.

Die Organisatoren der Vernetzungsprojekte Santenberg und Wauwiler-Ebene danken allen Landwirten, Helferinnen und Helfern, den beiden Gemeinden Egolzwil und Wauwil sowie der Strafanstalt für ihr Mitmachen und ihre wertvolle Unterstützung.

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