Coronavirus

Coronavirus – COVID-19 (SARS-CoV-2)

Aktuelle Informationen der Luzerner Behörden und des Bundes

Neue Empfehlung des Bundesrates

(19.03.2020)

Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen.

Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!


Auf www.lu.ch sind alle wesentlichen Informationen zur Lage öffentlich zugänglich.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat für die Bevölkerung unter der Nummer 058 463 00 00 eine Hotline eingerichtet und alle wichtigen Infos zum Coronavirus auf seiner Website aufgeschaltet: www.bag.admin.ch.

Bundesrat verschärft Massnahmen

(16.03.2020)

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Er stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen. Zur Unterstützung der Kantone in den Spitälern, bei der Logistik und im Sicherheitsbereich hat der Bundesrat den Einsatz von bis zu 8000 Armeeangehörigen bewilligt.


Freiwillige Helfer gesucht! Brauchen Sie Hilfe?

Leider kann es sein, dass sich auch Personen in unserem Dorf in die häusliche Quarantäne begeben müssen. Insbesondere sind ältere oder vorerkrankte Menschen auf die Hilfe von aussen (z.B. für den Lebensmitteleinkauf, für das Kinderhüten und für andere Erledigungen) angewiesen. Wenn es darauf ankommt, sind wir füreinander da. Es ist wichtig, über sein eigenes Hilfeangebot zu reden, entsprechende Zettel im Mehrfamilienhaus oder der Nachbarschaft zu verteilen.

Wir bitten die freiwilligen Helferinnen und Helfer sich auch bei uns zur Vermittlung zu melden. Besten Dank (Gemeindeverwaltung Telefon 041 984 11 11; ).

Sie brauchen Hilfe? Wenn Sie keine andere Hilfe (Spitex, Frauenverein, Nachbarschaft) finden, melden Sie sich beim Gemeinderat oder der Gemeindeverwaltung (041 984 11 11; ).

Weitere Informationen siehe im folgenden Flyer:

Flyer "Freiwillige Helfer gesucht! Brauchen Sie Hilfe?"


Wir sind fĂĽreinander da!


Der Frauenverein Egolzwil-Wauwil bietet für die beiden Dörfer eine Unterstützung an. Füreinander da sein ist enorm wichtig in der momentanen Situation. Wir denken an alle Personen, welche das Haus nicht mehr verlassen dürfen.

Rufen Sie uns an und teilen Sie uns mit was Sie brauchen. Weitere Informationen siehe im folgenden Flyer:

Angebot Koordinationshilfe Frauenverein


Das SRK Kanton Luzern hilft mit neuen Angeboten

Helfen, wo Hilfe am nötigsten ist. Auf Grundlage dieses Leitsatzes des Schweizerischen Roten Kreuzes hat das Rote Kreuz Kanton Luzern kurzfristige, neue Angebote für die Menschen im Kanton Luzern aufgebaut. Die bisherigen Dienstleistungen werden weitergeführt. Nur die Bildungsangebote wurden aufgrund der Bestimmung des Bundesrates unterbrochen.

Solidarität und Menschlichkeit sind seit der Gründung im 19. Jahrhundert zentrale Werte des Roten Kreuzes. Dies zeigt sich auch in Zeiten mit (global) neuen Herausforderungen wie der Coronakrise. «Wir organisieren neue Angebote, um Menschen im Kanton Luzern in dieser ausserordentlichen Zeit zu unterstützen», sagt Erica Züst, Geschäftsführerin vom Roten Kreuz im Kanton Luzern. Dazu gehört z.B. eine Helpline, die durch Mitarbeitende und auch Freiwillige besetzt wird. «Gerne sind wir für Menschen da, die sich mitteilen und austauschen möchten». Gemäss Erica Züst ist diese Form der sozialen Vernetzung eine Möglichkeit die Zeit der «Isolation» besser zu überstehen. «Wenn man sich nicht persönlich sehen kann, ist ein Telefongespräch das nächstbeste Kommunikationsmittel». Es gibt aber auch Anfragen für Botengänge zur Post und in die Apotheke, um rezeptfreie Medikamente abzuholen, oder die Bitte mit dem Hund spazieren zu gehen.

Coop-Lieferservice

Als nationaler Partner des SRK profitiert nun auch Coop von den Möglichkeiten der Hilfsorganisation. Derzeit wird schweizweit ein Gratis-Lieferservice der online-Bestellungen durch das SRK aufgebaut. Im Kanton Luzern werden in der ersten Phase Kunden, die über 65 Jahre alt sind und in der Reichweite der Filiale Kriens (+15 Kilometer) wohnen, durch Freiwillige des SRK Kanton Luzern beliefert.

Homeoffice bringt Eltern an die Grenzen

Die Kinderbetreuung zu Hause findet normalerweise statt, wenn Eltern bzw. Alleinerziehende oder die Kinder krank sind. Diese Dienstleistung wird derzeit ausgeweitet auf die Betreuung von Kindern, die für ein paar Stunden betreut oder beschäftigt werden sollen, damit das Homeoffice möglichst störungsfrei funktionieren kann.

Online-Aufgabenhilfe

Das Jugendrotkreuz hat ein Online-Aufgabenangebot für Schüler/-innen und Erwachsene, die besser Deutsch lernen möchten, auf die Beine gestellt. So können Freiwillige vom Jugendrotkreuz Eltern in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen und den Menschen helfen, die momentan ihren Deutschkurs nicht besuchen können und Unterstützung brauchen.

Bedürfnisgerechte Aktivitäten

Derzeit ist nicht abzusehen, wann sich die Lage wieder stabilisiert und «ein Alltag» einkehrt. Das Rote Kreuz Kanton Luzern prüft deshalb laufend, mit welchen Angeboten die Bevölkerung im Kanton nachhaltig unterstützt werden kann. So sind derzeit Dienstleistungen wie Notruf, Fahrdienste oder Entlastungsdienst nach wie vor aktiv. Im Besuchs- und Begleitdienst sind Telefonkontakte und Botengänge anstelle von Besuchen zu Hause angesagt. Die Bildungsangebote werden wieder aufgenommen, sobald der Kanton grünes Licht dafür gibt.

Eine aktuelle Ăśbersicht ĂĽber Dienstleistungen und Angebote sowie Freiwilligenarbeit finden Sie auf

www.srk-luzern.ch oder unter der Helpline 041 417 20 33.

Medieninformation SRK Kanton Luzern


Luzernerzeitung

Luzerner Zeitung | Regionale Hilfe

Die Luzerner Zeitung hat einen Service-Artikel erstellt, in welchem die diversen Hilfsangebote der Zentralschweiz aufgefĂĽhrt sind:

www.luzernerzeitung.ch/ld.1204304


Gemeinde Wauwil

Gemeindeverwaltung geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt auch unsere Gemeindeverwaltung geschlossen. Diese Massnahme dient vor allem zum Schutze aller Kundinnen und Kunden und der Mitarbeitenden. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben jedoch die Möglichkeit, in dringenden Fällen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie nach telefonischer Vereinbarung, persönlich zu erscheinen.
Besten Dank für das Verständnis.

Tel. 041 984 11 11 (Kanzlei)
Tel. 041 984 11 14 (Steuern)
Tel. 041 984 11 12 (Finanzen)


Schule Wauwil

Schule | Update Elternbrief | 16.03.2020

Fernunterricht | kein Aufenthalt auf Schulareal | Weiteres

Die Schulareale sind kein Aufenthaltsort für Lernende. Bitte sorgen Sie dafür, dass sich Lernende weder auf dem Schulareal aufhalten noch sich in grösseren Gruppen treffen.

Update Elterninformation vom 16.03.2020


Schulschliessung | Infos der Schulleitung

Schule voraussichtlich bis 26. April 2020 geschlossen

Auf Anordnung des Bundesrates und des Regierungsrates des Kantons Luzern wird unsere Schule infolge der Verbreitung des Coronavirus bis zum 10. April 2020 geschlossen.
Der Unterricht im Klassenverband in Schulen ist verboten. Auch Therapien (Schuldienste) und Musikschulunterricht dürfen nicht durchgeführt werden. Jedoch können die Abklärungen bei den Schuldiensten stattfinden.
Somit findet der Unterricht an unseren Schulen voraussichtlich frĂĽhestens wieder nach den Osterferien, am Montag, 27. April 2020 statt.

Schulschliessung Elternbrief der Schulleitung vom 13.03.2020


Kanton Luzern

Kurzmitteilungen des Kantons

2. April 2020

Erweiterte Ladenöffnungszeiten vor Ostern

Um die Weisungen des Bundes bezüglich Hygiene und Abstandsregeln wirksam umsetzen zu können, hat der Regierungsrat die Ladenöffnungszeiten vor den Ostertagen leicht erweitert: Am Hohen Donnerstag dürfen Einkaufsläden für Lebensmittel und Artikel des Grundbedarfs bis 18.30 Uhr und am Ostersamstag bis 17.00 Uhr geöffnet bleiben. Die Erweiterung der Öffnungszeiten erfolgt in Absprache mit dem Detaillistenverband, den Sozialpartnern sowie den Grossverteilern.


2. April 2020

Kantonsrat: Mai-Session abgesagt

Der Kantonsrat sagt die Mai-Session aufgrund der aktuellen Corona-Situation ab. Er trägt damit dazu bei, alle Kräfte auf die Bewältigung der ausserordentlichen Lage zu konzentrieren und setzt ein Zeichen der Solidarität: Wir bleiben zuhause!

Das Kantonsparlament soll wie vorgesehen am 22. und 23. Juni tagen, zumal es dann unter anderem den Jahresbericht zu genehmigen gilt. Die Session wird jedoch nicht wie üblich im Kantonsratssaal stattfinden, sondern an einem alternativen Standort, wo die Sicherheitsvorgaben des Bundesamtes für Gesundheit BAG eingehalten werden können.

31. März 2020

Social Distancing auf öffentlichen Plätzen einhalten!

Immer mehr Menschen erkranken in der Schweiz am neuen Coronavirus. Soll sich dies ändern, müssen wir alle verantwortlich handeln und zu Hause bleiben. Nur dadurch lassen sich die schweren Erkrankungen begrenzen und die Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden. Treffen von mehr als fünf Personen sind in der Öffentlichkeit verboten. Damit sind öffentliche Plätze, Spazierwege oder Parkanlagen gemeint. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Busse bestraft.

Grossmehrheitlich hält sich die Luzerner Bevölkerung an die Anweisung. Bei der Überprüfung der öffentlichen Plätze im Rahmen der Patrouillentätigkeit der Luzerner Polizei hat sich jedoch gezeigt, dass sich in Parkanlagen, Seepromenaden und Spielplätzen vereinzelt Personengruppen nicht an die Einhaltung der Vorgaben von Bund und Kanton zur sozialen Distanz gehalten haben.

Die Umsetzung der Vorgaben von Bund und Kanton wird durch die Polizei regelmässig geprüft, bei Widerhandlungen kann sie eine Ordnungsbusse ausstellen. In den vergangenen Tagen hat die Luzerner Polizei in diesem Zusammenhang bereits über 100 Bussen ausgesprochen.


23. März 2020

Kantonaler Führungsstab: Freiwillige Helfer können sich online melden

Sie wollen den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus im Kanton Luzern aktiv unterstützen? Dann können Sie online ein Formular ausfüllen. Der Kantonale Führungsstab prüft die Angaben und teilt freiwillige Helferinnen und Helfer jenen Organisationen und Institutionen zu, die am dringendsten Hilfe benötigen.

Freiwillige Arbeit erwünscht: Insbesondere medizinisches Fachpersonal kann im Gesundheitsbereich an verschiedenen Stellen wertvolle Dienste leisten. Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich online unter w w w. lu. ch/freiwilligenarbeit eintragen. Mögliche Arbeiten umfassen unter anderem medizinische Facharbeiten, Betreuungsaufgaben, Fahrdienste und Verpflegungsdienste.

Personen, die Teilzeit in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Apotheken, Drogerien oder Arztpraxen arbeiten, werden in nächster Zeit voraussichtlich vom eigenen Betrieb benötigt. Freiwilligenarbeit darf nur leisten, wer durch den Arbeitgeber freigestellt wird. Personen, die nicht freigestellt sind, sollen das online Formular nicht ausfüllen.

Der Kantonale Führungsstab ist für die Koordination aller freiwilligen Helferinnen und Helfer zuständig. Er prüft die Angebote und teilt – unter Berücksichtigung der Vor- und Fachkenntnisse – die Personen jenen Organisationen und Institutionen zu, die jetzt eine entsprechende Unterstützung brauchen. Über den Einsatz entscheiden die zuständigen Behörden und Institutionen.

Die freiwilligen Helfer und Helferinnen sind bei ihrem Arbeitgeber über die obligatorische Unfallversicherung versichert oder verfügen über eine Unfalldeckung in ihrer obligatorischen Krankenpflege-Versicherung (Krankenkasse). Krankheitsereignisse sind in der obligatorischen Krankenpflege-Versicherung gedeckt. Haftpflichtschäden sind über die kantonale Haftpflichtversicherung gedeckt. Weitere Bestimmungen zu den Anstellungsbedingungen werden direkt mit den Institutionen vereinbart, sollte ein Arbeitseinsatz zustande kommen.

Strategiereferenz
Diese Botschaft/Massnahme dient der Umsetzung des folgenden Leitsatzes in der Luzerner Kantonsstrategie:
Luzern steht fĂĽr Zusammenhalt


21. März 2020

Erster Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19

Im Kanton Luzern gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person zu beklagen. Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus der Agglomeration Luzern, der an einer Vorerkrankung litt. Aufgrund der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben. Der Betroffene, der einige Tage an grippalen Symptomen (Fieber, leichter Husten, Kopfschmerzen) litt, liess sich am 17. März 2020 auf das Coronavirus testen. Er hatte gemäss seinen Angaben Kontakt mit COVID-19 positiv-getesteten Personen in seinem Umfeld. Aufgrund seines guten Allgemeinzustandes (keine Atemnot, keine Brustschmerzen, gute Sauerstoffsättigung) wurde er nach dem Test angewiesen, sich den offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit folgend zu Hause in Selbst-Isolation zu begeben. Am 20. März 2020 erhielt der 55-Jährige, der unter einer Vorerkrankung litt, ein positives Testresultat. Aufgrund des weiterhin guten Allgemeinzustands (kein Fieber, keine Atemnot) erhielt er die Anweisung, die Selbst-Isolation fortzuführen. Gestern Abend wandte sich der Betroffene telefonisch ans Spital und teilte mit, dass er unter plötzlichem Herzrasen leide. Er wurde angewiesen, sich unverzüglich auf die Notfallstation zu begeben, wo er aber aus unbekannten Gründen nicht vorstellig wurde. Aufgrund der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern keine weitergehenden Informationen erteilen.


20. März 2020

Coronavirus: Kanton Luzern setzt Abstandsregeln konsequent durch – Regierungsrat dankt dem Gesundheitspersonal

Die Luzerner Polizei ruft mit Lautsprecherdurchsagen dazu auf, Gruppenbildungen zu meiden. Mit dieser und weiteren Massnahmen soll die Durchsetzung des «Social distancing» verbessert werden. Der Regierungsrat beteiligte sich heute Mittag am Dank an die Gesundheitskräfte, die im Kampf gegen das Coronavirus im Einsatz stehen.

Gemäss Beobachtungen der Luzerner Polizei halten sich nicht alle Personen an die Abstandsregeln, die eine Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung verhindern sollen. Sie riskieren damit einen unkontrollierten Anstieg der Infektionsraten und die baldige Überlastung des Schweizer Gesundheitssystems. Der Kanton Luzern hat deshalb folgende Massnahmen ergriffen, um das Einhalten der Abstandsregeln zu verbessern:

  • Die Luzerner Polizei ruft mit Lautsprecherdurchsagen dazu auf, Gruppenbildungen zu meiden.
  • Im Rahmen der normalen polizeilichen Patrouillentätigkeit werden Kontrollen in Geschäften, Gastrobetrieben und im öffentlichen Raum durchgefĂĽhrt.
  • Die Polizei setzt die Vorgaben des Bundesrates konsequent und nach dem Prinzip der Verhältnismässigkeit durch. Unzulässige Gruppenbildungen werden aufgelöst. In einer ersten Phase wird das Gespräch gesucht und an die Eigenverantwortung appelliert. In einer zweiten Phase kann die Polizei Wegweisungen aussprechen. Wird eine solche Wegweisung nicht eingehalten, kann dies zu einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft fĂĽhren.
  • Bund, Kanton und Gemeinden haben die Plakatierung intensiviert, damit die sechs Hygiene- und Abstandsregeln des BAG im öffentlichen Raum omnipräsent sind.
  • Der Kanton Luzern verbreitet die Abstandsregel seit heute auch mit Spots in den Bussen der Verkehrsbetriebe Luzern, der Luzerner Postauto- und Ăśberlandlinien sowie an Tankstellen und auf den Social-Media-Kanälen.
  • Die Luzerner Behörden appellieren dringend an die Bevölkerung, die Weisungen des Bundesrates zu befolgen: Wer nicht zur Arbeit, in die Arztpraxis oder in die Apotheke muss, soll zuhause bleiben; dies gilt insbesondere fĂĽr ĂĽber 65-Jährige.
  • Alle relevanten Informationen ĂĽber den Kampf gegen das Coronavirus werden laufend auf www.lu.ch aktualisiert.

Dank ans Gesundheitspersonal
Der Luzerner Regierungsrat hat sich heute Mittag an der schweizweiten Aktion zum Dank an das Gesundheitspersonal beteiligt. Die fünf Mitglieder des Regierungsrates applaudierten allen Personen, die teils seit Wochen an ihre Grenzen gehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Auswirkungen zu lindern. Ein Bild von dieser symbolischen Geste ist dieser Mitteilung beigefügt. Sie erhalten ausserdem die Stellungnahme des Regierungspräsidenten zu diesem Anlass.




13. März 2020 (revidiert)
Die Mitteilung zu den kantonalen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wurde aufgrund der Medienkonferenz des Regierungsrates aktualisiert und präzisiert. Nachfolgend die neu gültige Fassung:

Coronavirus: Regierungsrat beschliesst weitere Massnahmen

Der Regierungsrat hat aufgrund des neuen Coronavirus eine besondere Notlage ausgerufen. Zur Bewältigung der Notlage wurde der Führungsstab des Kantons eingesetzt. In Ergänzung zu den heute vom Bundesrat beschlossenen Schritten (Veranstaltungsverbot ab 100 Personen, Schulverbot sowie Einreise-Einschränkungen aus Italien) ordnet der Regierungsrat weitere Massnahmen an.

Zu diesen Massnahmen, die vorerst bis am 30. April 2020 gelten, zählen:

• Ab sofort dürfen Hotel- und Restaurantbetriebe mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen nur dann weiterhin geöffnet haben, wenn sich nicht mehr als 50 Personen (inkl. Personal) gleichzeitig im Lokal aufhalten und die Betriebe garantieren können, dass sowohl sitzend wie auch stehend die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit betreffend Hygiene und Abstandhalten eingehalten sind.

• Präsenzveranstaltungen in Schulen, Hochschulen und übrigen Ausbildungsstätten sind bis 10. April 2020 verboten. Damit verlängert der Kanton die vom Bund verordnete Schulschliessung um eine Woche. Prüfungen, für die bereits ein Termin festgelegt wurde, können unter Einhaltung geeigneter Schutzmassnahmen durchgeführt werden. Die Gemeinden müssen für einzelne Kinder des Vorschul- und des Grundschulalters (Kitas, Kindergärten und Primarschule) ein Betreuungsangebot sicherstellen.

• Alle Geschäftsbetriebe, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, müssen die Einhaltung der Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit betreffend Hygiene und Abstandhalten sicherstellen.

• Der Bevölkerung wird dringend empfohlen, die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit betreffend Hygiene und Abstandhalten zu befolgen – insbesondere gegenüber Personen über 65 Jahren und anderen verletzlichen Personengruppen (Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen). Insbesondere wird dringend davon abgeraten, Besuche in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie in sozialen Einrichtungen zu tätigen.

• Personen über 65 Jahre und andere verletzlichen Personengruppen (Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen) wird dringend abgeraten,
-sich um Minderjährige zu kümmern;
-an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen teilzunehmen;
-öffentliche Verkehrsmittel für anderes ausser für medizinische Zwecke und für den Einkauf von Grundnahrungsmitteln zu benutzen;
-öffentliche Betriebe aufzusuchen (Restaurants, Bars etc.).

• Die Durchführung von Veranstaltungen und das Angebot von Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben (Museen, Sportzentren, Fitnesszentren, Schwimmbäder und Wellnesszentren etc.), von Restaurations- und Barbetrieben sowie von Diskotheken und Nachtclubs richtet sich nach den Bestimmungen des Bundes. Bereits erteilte Bewilligungen der Dienststelle Gesundheit und Sport für die Durchführung von Veranstaltungen von mehr als 100 Personen sind ab sofort aufgehoben.

«Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass er einschneidende Massnahmen beschlossen hat. Wenn der Gesundheit der Luzerner Bevölkerung jedoch höchste Priorität eingeräumt wird, dann sind es notwendige Massnahmen. Sollen sie Wirkungskraft entfalten, dann müssen sie schnell umgesetzt werden», sagt Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. Mit der Strategie wird das Ziel verfolgt, die Bevölkerung – vor allem die verletzlichen Personengruppen – vor der Ansteckung und einer Erkrankung zu schützen. Im Weiteren sollen die Kapazitäten der Spitäler für die Behandlung von Schwerkranken freigehalten werden und die Auswirkungen der getroffenen Massnahmen auf Gesellschaft und Wirtschaft trotzdem möglichst erträglich gestaltet werden.

Wiederhandlungen gegen die entsprechende VerfĂĽgung werden mit Busse bestraft. Bei Nichtbefolgen der angeordneten Massnahmen werden diese mit Hilfe der Luzerner Polizei zwangsweise und auf Kosten des Verursachers durchgesetzt.

Die Hygiene- und Verhaltensregeln vom BAG für die Bevölkerung sind hier auffindbar: https://w w w. bag. admin. ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov. html

Die Kampagnenmaterialien des BAG können hier heruntergeladen und bestellt werden: w w w. bag-coronavirus. ch


Hinweis auf Telefonhotline
Zur Klärung von Fragen im Zusammenhang mit den vom Regierungsrat erlassenen Massnahmen und deren Umsetzung gibt es eine Telefon-Hotline. Bitte beachten Sie, dass keinerlei medizinische Fragestellungen via Hotline beantwortet werden.

Veranstaltungen: Tel. 041 939 20 77
Schulbetrieb: Tel. 041 939 20 70
Gastronomiebetriebe: Tel. 041 939 20 78

Für alle drei Hotlines gelten die identischen Betriebszeiten: Täglich jeweils von 8-12 Uhr und von 13.30 – 17 Uhr.
Mehr Infos: www.lu.ch




10. März 2020

Coronavirus: Acht Fälle im Kanton Luzern

Im Kanton Luzern hat sich die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen auf acht erhöht (Stand 10. März 2020, 16.30 Uhr). Das sind drei Fälle mehr als am Vortag. Die Bevölkerung wird gebeten, die Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit zu befolgen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

9. März 2020

Coronavirus: FĂĽnfter Fall im Kanton Luzern

Im Kanton Luzern hat sich die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen auf fünf erhöht (Anzahl bestätigte Fälle, Stand 9. März 2020, 16.30 Uhr). Die Bevölkerung wird gebeten, die Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit zu befolgen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.


Downloads

Update Elterninformation vom 16.03.2020
Schulschliessung Elternbrief der Schulleitung vom 13.03.2020
Plakat "so schĂĽtzen wir uns"
coronavirus-02-03-2020.pdf
Elternbrief der Schulleitung vom 10.03.2020

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